“Kleine Lösung” soll Hortschließung auffangen
12. Mai 2010
Mit dem Ende des laufenden Schuljahres schließt die Stadt Sinzig die Hortplätze zur Nachmittagsbetreuung von Grundschülern in der Kindertagesstätte „Max und Moritz“. Der Hort bot bislang Platz für zehn Jungen und Mädchen – in erster Linie für Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden und Elternpaaren. Die Kinder bekamen dort ein Mittagessen und wurden bis 16 Uhr betreut.
Für Kinder, die von der Schließung betroffen sind, ist jetzt immerhin eine „kleine Lösung“ in Sicht, wie Ortsvorsteher Alexander Albrecht gestern bei einer Ortsbeiratssitzung in der Winzergaststätte sagte: Bis zu zehn Schulkinder des ersten bis vierten Schuljahres könnten an den Nachmittagen ab August im Rahmen der Betreuenden Grundschule versorgt werden. Dort gebe es Möglichkeiten zum Malen, Basteln, Handarbeiten, Backen und Lesen. Fürs Verzehren mitgebrachter Speisen stehe ein Tisch zur Verfügung. Außerdem seien Aktionsprojekte geplant.
Ein warmes Mittagessen, wie es bislang im Hort angeboten wird, sei nicht vorgesehen. Und statt um 16 Uhr wie bisher ende die Betreuung künftig um 15 Uhr. Während der Ferien gebe es keine Betreuungsmöglichkeiten.
Deshalb seien Eltern und Grundschul-Förderverein jetzt aufgerufen, ein Betreuungskonzept für die Ferienzeit zu erarbeiten. Die Kinderbetreuung während der Ferien werde vom Kreis mit bis zu 100 Euro pro Öffnungstag gefördert.






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Ich habe gerade den Bericht über die Ortsbeiratsitzung gelesen. Dabei fielen mir zwei Stellen auf:
1. “Bis zu zehn Schulkinder des ersten bis vierten Schuljahres könnten an den Nachmittagen ab August im Rahmen der Betreuenden Grundschule versorgt werden.” Die Zahl 10 betraf die jetzigen Hortkinder. Momentan gibt es auch schon eine Betreuende Grundschule in der Zeit von 12:05 – 14:00 Uhr. Betreut werden dort insgesamt zwischen 35 und 40 Kinder (die genaue Zahl kenne ich nicht).
2. “Deshalb seien Eltern und Grundschul-Förderverein jetzt aufgerufen, ein Betreuungskonzept für die Ferienzeit zu erarbeiten.” Ortsvorsteher Alexander Albrecht sagte meiner Meinung nach, dass über Elterninitiativen oder Grundschul- bzw. Kindergartenförderverein ein Betreuungskonzept erarbeitet werden könne, dass über 15:00 Uhr herausgeht und/oder die Ferienzeit abdeckt.
Als zweite Vorsitzende des Grundsschulfördervereins und als erste Vorsitzende des Kindergartenfördervereins vertrete ich die Meinung, dass – falls es überhaupt einen Bedarf von mehreren Kindern gibt – ein eigenständiger Verein gegründet werden sollte, um ein Betreuungskonzept umzusetzen. Anmerken möchte ich, dass die Ferienfreizeit der AWO auf der Harterscheid etliche Ferienzeiten abdeckt: zwei Wochen in den Osterferien, drei Wochen in den Sommerferien und zwei Wochen in den Herbstferien.